Am 16. Juli 2007 wird die zwölfte Documenta eröffnet. Die ersten vier Ausstellungen im Zeitraum von 1955 bis 1968 präsentierten jeweils wichtige Vertreter avantgardistischer Gegenwartskunst im Überblick. Unter dem Motto ”Befragung der Realität-Bildwelten heute” schuf das Museum der hundert Tage 1972 erstmalig ein Forum, um künstlerische Positionen und die Beziehung von Kunst, Politik und Alltag zu reflektieren. Die Leitfragen der documenta 12 stehen nun schon seit einer Weile im Raum: Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun?

Die erste Documenta, 15. Juli 1955, 11.00 Uhr (MEZ), Kassel, D
Quelle: Documenta-Archiv der Stadt Kassel
So darf gefragt werden, wie die Identität (Sonne) der weltweit bedeutsamsten Ausstellung (Sonne in 10) zeitgenössischer Kunst (Sonne-Uranus) im Jahr 2007 in Szene gesetzt wird?
Bislang sorgte vor allem das Zeitschriftenprojekt für Publicity. Rund 95 Kunst- und Theoriemagazine aus aller Welt waren im Vorfeld eingeladen, um die Leitthemen dezentral und vernetzt-global zu diskutieren. Modernity? ist die erste von drei Ausgaben des Print-Magazins und seit Ende Februar für 12 Euro im Handel.
Neptunwelten wird Sie auf dem Laufenden halten und immer mal wieder Astro-Logisches berichten, spätestens im Juli live aus Kassel.