Heringsdorf

Wer da meint, Heringsdorf wäre ein fiktionaler Ort aus irgendeinem Piraten-Roman oder aus Seemansgarn gesponnen, der irrt sich ganz gewaltig. Heringsdorf auf der Insel Usedom war einst das Seebad der Aristokratie und Hochfinanz, damals im wilhelminischen Kaiserreich.

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Barrakudas – keine Heringe!

Als Namensgeber wird der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm angeführt, dem aus Verlegenheit offenbar nichts Besseres einfiel, als er den frisch gegründeten Ort mit seinen vielen Heringsfässern zum ersten Mal sah. Prominente Besucher gab es im sogenannten Kaiserbad früher reichlich. Wilhelm II. höchstpersönlich pflegte hier seinen Sommerurlaub zu verbringen, weitere Gäste waren Johann Strauß, der Wiener Kapellmeister, die Schriftsteller Thomas Mann, Theodor Fontane und Maxim Gorki und nicht zuletzt Bauhaus-Künstler Lyonel Feininger. 

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Lyonel Feininger, 17. Juli 1871, 6.08 Uhr (LMT), New York, USA
Datenquelle: Datenbank des Freiburger Forschungszentrums

Es ist immer wieder zu beobachten, dass Menschen mit einer Betonung des 12. Hauses, hier sind es immerhin vier persönliche Planeten und der Uranus, gerne am Wasser sind, dies kann auch ein Fluß oder See sein – oder das kleinste aller Weltenmeere, die Ostsee.