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DAV-Ausbildungszentrum Bochum

Das Sand-Mandala in Bochum

Die Ruhrtriennale 2009-2011 ist zu Ende. Zum Abschluss gab es in der Jahrhunderthalle Bochum die feierliche und rituelle Zerstörung eines fünf mal fünf Meter großen Mandalas.

Mönche malen ein Sandmandala in der JahrhunderthalleDas Mandala entsteht © Paul Leclaire

Vor der Zerstörung jedoch stand erst einmal die Entstehung. Eine ganze Woche lang konnte man den sechs Mönchen aus Bhutan bei ihrer Arbeit zusehen und von Tag zu Tag beobachten, wie das Mandala wächst. Eine tägliche halbstündige Einführung informierte die Besucher über Hintergründe. Es wurde erklärt, was ein Mandala ist und welche Bedeutung Mandalas im tibetischen und bhutanischen Buddhismus haben. Weiterlesen »

Halden des Ruhrgebiets

Halden sind die Berge des Ruhrgebiets. Sie sind künstlich entstanden, aus den Steinen zwischen der Kohle unter Tage, die man Berge nennt, aus den Abfallprodukten und dem Müll der Industriegesellschaft.

Heute sind die meisten Halden begrünt und ans Fahrradnetz der Region angeschlossen. Da viele Halden eine Skulptur oder irgendein Wahrzeichen auf ihrem Gipfel haben, sind sie von weitem erkennbar.

Tetraeder auf der Halde in BottropTetraeder auf der Halde in Bottrop

Nahezu alle Halden bieten einen prächtigen Rundblick über die Städtelandschaften des Ruhrgebiets. Sie zeigen, wie grün das Ruhrgebiet inzwischen geworden ist. Man sieht aber auch die zersiedelte Natur, Kohle-Kraftwerke, stillgelegte Zeichen, Kokereien und Stahlwerke in Betrieb.

Skihalde und Kokerei in BottropKokerei und Ski-Halde in Bottrop

Wer möchte, kann die Verwandlung des Ruhrgebiets in den letzten 150 Jahren auch als fortschreitenden Prozess einer gewaltigen plutonischen Transformation lesen. Weiterlesen »

Planetenviertel im Ruhrgebiet

Dortmund ist derzeit eine einzige schwarz-gelbe Insel der Glückseligen im Ruhrgebiet. Die Stadt Dortmund hat jedoch noch mehr als attraktiven Fußball zu bieten. Denn an der Stadtgrenze zu Bochum und Castrop-Rauxel ist der kleine Vorort Bövinghausen gelegen, Standort der ehemaligen Zeche ZollernII/IV und eine von vielen Stationen auf der Route der Industriekultur.

Ganz in der Nähe des Industriedenkmals, links und rechts der Provinzialstraße (B 235), tragen zahlreiche Straßen einen Planeten-Namen.

Planetenstraßen in Dortmund

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BVB Dortmund und das Meisterhoroskop

Das Ruhrgebiet liebt Schnapszahlen, genau genommen sind es die Fußballvereine im Ruhrgebiet, die ein Faible für Zahlenspiele haben. Schalke 04, der ewige Meister der Herzen, wurde im Jahr 1904 am 4. Mai um 11.04 Uhr gegründet.

Zur Gründung des Fußball-Vereins Borussia Dortmund trafen sich rund 40 Fußballfans am 19. Dezember 1909 um 19 Uhr in einer Kneipe im Dortmunder Norden. Weiterlesen »

Grünes Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet wird seit Tagen für ein Jubiläum der ganz besonderen Art getrommelt. Am 28. April 1961 hielt Willy Brandt in Bonn eine historische Rede. Seine Forderung als Kanzlerkandidat der SPD: Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden. Wie utopisch diese Forderung damals war, sieht man auf diesem Foto einer Ruhrgebiets-Zeche am Rhein-Herne-Kanal in den 50er Jahren.

Zeche im Ruhrgebiet

Heute ist das Ruhrgebiet wieder grün. Weiterlesen »

Astrologie im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet mit seiner Vergangenheit aus Kohle und Stahl hatte noch bis in die siebziger Jahre den Ruf, eine kulturarme Gegend zu sein. Eine Astrologie-Schule im Ruhrgebiet, eine mehrjährige Astrologie-Ausbildung, die Geld kostet?

Für Unternehmensberater und wohlmeinende Freunde waren meine Pläne vor zehn Jahren mehr als tollkühn. In Süddeutschland wäre so etwas möglich, bekam ich zu hören, aber doch nicht hier im Ruhrgebiet, in einer Gegend, die noch heute das Klischee des etwas prolligen Malochers vor sich herträgt.

Fördergerüst der Zeche Zollverein in Essen © Monika Heer

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Astrologie und Partnerschaft

Pina Bausch und ihr Tanztheater haben die kleine Stadt Wuppertal am Rande des Ruhrgebiets weltberühmt gemacht. Zur Berlinale hat Regisseur Wim Wenders nun seinen 3D-Film über die 2009 verstorbene Choreografin und Tänzerin vorgestellt.

Das Feuilleton überschlägt sich nach der Uraufführung vor Begeisterung. Weiterlesen »

Kulturhauptstadt 2010 Finale

Das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 geht zu Ende. Zum Abschluss hat man dem Ruhrgebiet einen Herkules geschenkt.

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Mitten in Bochum

Über das Bochumer Kortumhaus habe ich vor längerer Zeit mal berichtet, nämlich als der Saturn-Markt dort mit einem Saturn im zehnten Haus eröffnete.

Das Kaufhaus hat in fast 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte hinter sich gebracht, die in der Wikipedia nachzulesen ist. So muss ich hier nur kurz die “Bimbobox” erwähnen, in der damals zur Freude aller Kinder lustig-bekleidete Affen zum Tanz aufspielten. Das ist allerdings rund 30 Jahre her.

Heute erinnert nur noch wenig an die glanzvollen Zeiten des schönen Kaufhauses, unter anderem die restaurierte Natursteinfassade. Und siehe da: Hermes-Merkur, der Gott des Handels und der Händler ist dort zu finden.

Er trägt nur seinen geflügelten Helm und erinnert ansonsten mit seiner Körperhaltung eher an Atlas, der bekanntlich das Himmelsgewölbe stützen musste. Interessant sind auch die beiden Damen, die ihm offenbar Nahrungsmittel reichen, vermutlich haben wir es hier mit dem Jungfrau-Aspekt des Merkur zu tun.

Dankeschön an Sabine für´s Foto.

Feel Good 2010

Am 10. Juli und 11. Juli findet das Festival “Feel Good” zum 6. Mal statt. Künstler, Musiker und Aussteller geben sich an zwei Tagen im Schloss Horst ein Stelldichein, Motto und Ziel der Veranstaltung ist die Verbindung von Spiritualität und Kultur. Und Ursula Podeswa hat mit ihrem Team vom TIP-Magazin wieder ein volles und buntes Programm auf die Beine gestellt.

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Feel Good Festival, 10. Juni 2010, 11.00 Uhr (MEZ/S), Gelsenkirchen
Datenquelle: Veranstaltungs-Flyer

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