Fachtag Astromedizin

Der erste Fachtag Astromedizin wird am 5. Juli 2008 von der Sektion Medizin und Astrologie des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV) ausgerichtet. Er findet in Berlin-Mitte statt und die Veranstalterinnen Birgit Böhmig und Petra Dörfert haben mich eingeladen, dort einen Vortrag zu halten. Da NRW sich zu diesem Zeitpunkt schon in den Sommerferien befindet, habe ich die freundliche Einladung gerne angenommen.

Das Programm lässt sich hier als pdf-Dokument herunterladen. Alle wichtigen Informationen und weiterführende Links finden Sie aber auch, wenn Sie weiterlesen.

Der Fachtag Astromedizin wendet sich an medizinisch interessierte und/oder in Heilberufen arbeitende Astrologen, die sich auf diesem Gebiet fortbilden möchten bzw. die Gelegenheit zum kollegialen Austausch suchen.

Fünf Vorträge zu unterschiedlichen Themen bieten einen Einblick in das weite Spektrum der Astromedizin.

09.00 – 10.30 Uhr 
Birgit Böhmig: Astromedizin in der prozessorientierten Homöopathie
In der homöopathisch-heilkundlich-therapeutischen Praxis erweist sich immer wieder aufs Neue, wie tiefgründig der symbolische Spiegel Astrologie die Prozesse der Patienten jenseits gängiger Deutungsklischees beschreibt.

10.45 – 12.15 Uhr 
Olaf Koob: Wenn die Organe sprechen könnten
Grundlagen der leiblich-seelischen Gesundheit bezüglich der planetarischen Ordnung in den Organen. Ein Blick auf die Astro-Medizin aus anthroposophischer Sicht.

13.30 – 15.00 Uhr 
Christian Klee: Die astrologischen Häuser als Basis astromedizinischer Interpretation von Horoskopen
Das vorgestellte Denkmodell stellt das Häusersystem und die zugehörigen Planetenherrscher in den Mittelpunkt einer ganzheitlichen Betrachtung zur Diagnose von Erkrankungen sowie zur Erkennung körperlicher Schwachstellen der Horoskopeigner. Auf dieser Grundlage kann durch Analogieüberlegungen die innerhalb der jeweiligen Behandlungsmethode am besten geeignete Therapie ausgewählt werden.

15.15 – 16.45 Uhr 
Monika Heer: Stundenastrologische Techniken in der Astromedizin
Operationen sollten nie zu Vollmond stattfinden, das ist hinlänglich bekannt. Und in der Astro-Medizin des Mittelalters galt das Horoskop zu Krankheitsbeginn als wichtiger Indikator für Diagnose und Therapie. Damit erschöpfen sich jedoch die meisten Überlieferungen. Wird ein Operationshoroskop oder das sogenannte „Decumbitur“ jedoch stundenastrologisch gedeutet, erhalten wir viele hilfreiche Informationen, um eine Krankheit in ihrem Kontext und Verlauf besser zu verstehen und entsprechend eine Therapie- und Mittelwahl zu treffen.

17.00 – 18.30 Uhr 
Petra Dörfert: Transite als therapeutischer Wegweiser
Horoskope enthalten oft mehr als nur eine „schwierige“ Konstellation. Kommt es zum Krankheitsausbruch, ist es häufig überfordernd, alle Problematiken auf einmal anzusprechen. Die Transite anlässlich eines Krankheitsausbruchs geben wertvolle Hinweise, wohin als erstes der Fokus zu richten und von welcher Seite aus die Transformation anzustreben ist.

Zu den Referenten:

Birgit Böhmig, DAV-gepr. Astrologin und Heilpraktikerin, hat nach dem Abitur mehrere Jahre im Ausland verbracht. Danach Astrologie-Ausbildung am Astrologie Zentrum Berlin, Heilpraktiker-Ausbildung an der Samuel-Hahnemannschule in Berlin sowie verschiedene psychotherapeutische Fortbildungen. Seit 1998 Heilpraktikerin in eigener Praxis und Begründerin des Gesundheitszentrums Blütenhof – Gesundheit aus der Mitte. Dozentinnentätigkeit und astrologische Beratungen.

Dr. med. Olaf Koob (Homöopathischer Arzt), Jg. 1943, Medizinstudium, Tätigkeit als Schularzt in Freiburg und Wanne-Eickel, Vortrags- und Seminartätigkeit im In- und Ausland, vor allem in der Schweiz, Russland, England, USA und Kanada; langjährige Mitarbeit an einem Forschungsprojekt über Drogenerkrankung und soziale Ursache, Berater für Drogenfragen. Schularzt im Heilpädagogischen Therapeutikum in Berlin.

Dr. rer. nat. Christian Klee ist Physiker (Hochschul- und Industrie-Tätigkeit). Seit etwa 30 Jahren Beschäftigung mit Astrologie. Nach Heilpraktikerausbildung mit Schwerpunkt „Homöopathie“ begann vor ca. 15 Jahren die Suche nach Analogien zwischen Krankheitsbildern, astrologischen Signaturen und homöopathischen Arzneimittelbildern. Aus diesen Arbeiten entstand das beschriebene Denkmodell für die Astromedizin und dessen Umsetzung in homöopathische Behandlungsmöglichkeiten.

Monika Heer, DAV-gepr. Astrologin und HP (Psych.), leitet das Ausbildungszentrum des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV) in Bochum, ist Historikerin und Germanistin, unterrichtet Astrologie seit 1981, Beratungspraxis seit 1986, Mitarbeiterin in der Praxis der Bochumer Ärztin und Astrologin Olga von Ungern-Sternberg von 1987-1992, war in der Prüfungskommission des Deutschen Astrologen Verbandes von 1997-2003 und schreibt für Online-Magazine und Fachzeitschriften.

Petra Dörfert M.A., DAV-gepr. Astrologin und HP (Psych.), ist Kunsthistorikerin und Germanistin. Nach dem Studium der Geisteswissenschaften Astrologie- und Beraterausbildung am Astrologie Zentrum Berlin sowie Fortbildung zur Heilpraktikerin (Psychotherapie). Astrologin in eigener Praxis seit 2002. Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und im Internet.

Tagungsgebühr:
70 Euro bei Voranmeldung und Überweisung, 85 Euro an der Tageskasse

Veranstaltungsort:
Gesundheitszentrum Blütenhof
Reinhardtstr. 3
10117 Berlin-Mitte

Veranstalter:
DAV-Sektion „Medizin & Astrologie“ unter der Leitung von Birgit Böhmig und Petra Dörfert

Anmeldung und weitere Informationen bei den Veranstalterinnen: http://www.dav-regionalstelle-berlin.de/21.html