Stierzeit 2008 – ein Fest für die Sinne!

Die letzten zwei Wochen bescherten uns eine Stierzeit wie aus dem Bilderbuch.

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Ich hatte das große Glück, den Pfingstsonntag in einem zauberhaften Garten zu verbringen, unter einer schattigen Rotbuche sinnierte ich auf einer Gartenliege in den Tag hinein, derweil wehten mich die verschiedensten Düfte an, Rhododendron, Flieder, Azaleen….

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Ein leckeres Spargelessen am Abend vollendete den Genuss und so habe ich an diesem Tag das Zeichen Stier von seiner allerbesten Seite erlebt. Das Gedicht meiner alten Lehrerin, Olga von Ungern-Sternberg, fiel mir dabei wieder ein – und das möchte ich den Leserinnen und Lesern natürlich nicht vorenthalten.

Stier 

Wie wird Vitalität
in Schönheit gewandelt,
und wie wird Schönheit gelebt?

Als Göttergeschenk
will sie erkannt sein.
Der Geist opfert sich in die Natur.
Entdecke dies –
Dann entdeckst du die Schönheit.

Hüte dich vor dem Rauschtrank der Erde,
Damit dein Leben fruchtbar werde.
Nicht die Außenwelt nur –
auch du selbst bist göttlicher Natur.

Das Stier-Gedicht ist den ”Grundlagen kosmischen Ich-Bewusstseins” von Olga von Ungern-Sternberg entnommen. Mit der zweiten Auflage wurde der Titel geändert, unter “Die Sternenschrift im Heraklesmythos”  sollte das empfehlenswerte Buch antiquarisch noch erhältlich sein, z.B. im Astronova-Verlag.

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Leider lassen sich bei allem technischen Fortschritt Gerüche derzeit noch nicht online vermitteln, bei entsprechender Synapsenschaltung aber werden die Fotos sicherlich den einen oder anderen Duft im Raum entstehen lassen.