Don`t tell me the Moon is blue

Den Hinweis zum Blue Moon und seiner Entstehungsgeschichte verdanke ich Beate Metz und ihren Fährten. Vor ein paar Tagen hat Cornelia Salvato-Kober in ihrem Blog darauf hingewiesen, dass der Vollmond in der kommenden Nacht einer der seltenen Blue Moons ist.

Die Farbe Blau weckt bei vielen Menschen romantische Gefühle. Dunkelblauschwarz ist die Nacht, blau ist das Meer in seiner Unendlichkeit. Es gibt die blaue Stunde und die Künstlergruppe um Franz Marc und Wassily Kandinsky: Der Blaue Reiter! Und die blaue Blume ist eines der zentralen Symbole der deutschen Romantik.

In meiner Sammlung von Astro-Popmusic finden sich 71 Songs über den Mond. Neun davon sind dem blauen Mond gewidmet. Elvis Presley hat den „Blue Moon“ besungen. „Blue Moon of Kentucky“ stammt im Original von Bill Monroe und ist aber auch von der großartigen Countrysängerin Patsy Cline interpretiert worden.

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Patsy Cline, 8. September 1932, 23.05 Uhr (EST), Winchester/VA, USA
Datenquelle: Lois Roddens Astrodatabank mit einem AA-Rating

Die Blue-Moon-Empfehlung für Wave-Fans ist natürlich Colourbox „Don`t tell me the Moon is blue“. Der Mond von Wanne-Eickel ist zwar nicht blau, aber in der Original-Tango-Rhythmus-Version von Friedel Hensch und den Cypris der Ruhrpott-Klassiker schlechthin. Neptunweltens Lieblings-Mond-Songs sind „Fallen down Moon“ von den Walkabouts und „Goodnight Moon“ von Shivaree.

Allen eine tolle blaue Vollmond-Nacht!