Wie baue ich mir mein eigenes Planetarium?

Nach meinem letzten Beitrag mit dem Hinweis zu einer Mars-Schleifen-Animation erreichten mich einige Mails mit der Frage, was denn nun ein AVI-File sei? Hier kommt die Erklärung, AVI ist die Abkürzung für Audio Video Interleave und ein Dateiformat. Zumeist sind es kleine Filme, die mit dem Mediaplayer von Microsoft abgespielt werden können.

Auch einige DVD-Player spielen Filme im AVI-Format ab. Wer aber keinen Player von MicroSoft auf seinem Rechner nutzen möchte und ein Programm sucht, das nahezu sämtliche Video-Formate abspielt, sollte sich VLC besorgen. VLC ist leicht zu bedienen und ein kostenloser Mediaplayer, den es für alle Betriebssysteme gibt.

Nun aber zum eigentlichen Anliegen, im weltweiten Netz sind nämlich eine ganze Reihe von nützlichen Programmen für AstrologInnen zu finden.

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Screenshot Planetarium 1900-2100

Letztens habe ich zwei Planetarien getestet, die sich leicht und mühelos auf jedem etwas schnelleren Rechner einrichten lassen. Eine der letzten Ausgaben der c`t hatte als Beilage eine DVD-Software-Kollektion. Für Astronomie-Kundige gab es auf dieser Scheibe den Raumfahrtsimulator Orbiter und zwei  Programme, mit denen sich Planetarium spielen lässt, es sind „Stellarium“ und „Das Planetarium 1900-2100“.

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Screenshot Stellarium

Beide Planetarien bieten jede Menge verschiedenster Himmelsansichten bei Tag und bei Nacht, die Beobachtungszeit ist frei wählbar. Gradnetze können dazu- oder weggeklickt werden, der Blick in alle Himmelsrichtungen ist einstellbar. Stellarium bietet außerdem die Möglichkeit, Tierkreiszeichen in künstlerischer Form als Hintergrund einzublenden. Das Planetarium zeigt hingegen täglich die aktuellen Himmelsereignissen im Startfenster an.

Und das Beste kommt noch, beide Programme können kostenlos heruntergeladen werden. Ein toller Service, meint Neptunwelten und wünscht viel Spaß beim Studium des nächtlichen Sternenhimmels! Und natürlich auch bei der Entdeckung der Sternenbilder und Planeten in freier Wildbahn.