Landkarten des Mondes

Vor vierhundert Jahren baute Galileo Galilei ein Fernrohr, um den Himmel besser beobachten zu können. Er hatte von der Erfindung des Holländers Hans Lipperhey gehört und dass man mit seinem Teleskop in die Ferne gucken konnte. Also baute Galilei das Gerät mit stärkeren Linsen nach und lernte selbst Linsen zu schleifen. So nahm die  Erforschung des Weltraums jenseits von Saturn ihren Lauf.

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Zeichnung der Mondoberfläche von Thomas Harriot

Mit seinem selbstgebauten Fernrohr entdeckte der Astrologe Galileo Galilei die vier größten Monde des Jupiter, außerdem die Ringe des Saturn, die Lichtphasen der Venus und die Sonnenflecken. Er zeichnete die Krater und Berge des Mondes und heute gilt Galileo Galilei als einer der Urväter der modernen Astronomie, auch wenn seine Karten des Mondes nicht die ersten waren.

Denn der englische Mathematiker Thomas Harriot war ihm mit seinen Beobachtungen um einige Monate voraus. Da er aber seine Aufzeichnungen nicht veröffentlichte, konnte Galileo Galilei den Ruhm ernten, während Harriot bis heute nur unter Fachleuten bekannt ist.

Galileo Galilei feiert heute seinen 445. Geburtstag. Sein Geburtshoroskop ist neben weiteren Infos nur einen Mausklick entfernt zu finden. Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf die Map Collection des National Geographic hinzuweisen. Zoombare Mondkarten und allerlei anderes Kartographisches ist dort erhältlich.