Griechische Mythen und die Astro-Zeitschrift Meridian

Die Geschichten und Gestalten der griechischen Mythologie sind eine ganz besondere Quelle, um die Planeten im Horoskop als tiefe Bewegungen der Seele zu verstehen. Eine Neuerscheinung dieses Jahres „Mythen und Planeten“ von Ernst Ott habe ich für den Meridian rezensiert. Sie erscheint in der kommenden Ausgabe für den Juli/August 2016.

Diese Ausgabe des Meridian mit dem Themenschwerpunkt „Die Kunst des Neuanfangs“ ist eine ganz Besondere. Nach 25 Jahren als Chefredakteur und 150 Ausgaben des Meridian verabschiedet sich Markus Jehle und übergibt die Redaktion an Holger Faß. Deshalb gibt es erst einmal ein paar Blümchen aus dem Ruhrgebiet.

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Beiden wünsche ich alles Gute, Markus für den neu entstehenden Freiraum und Holger ein gutes Händchen, um den Meridian weiter spannend und vielfältig zu gestalten.

Nun aber zum Buch von Ernst Ott, das ich allen Astrologie-Studierenden ans Herz legen möchte. Die zehn Planeten, die wir in der Astrologie als Persönlichkeitsanteile und innere Personen verstehen, werden in dieser Neuerscheinung von Astronova auf wunderbare Weise zum Leben erweckt.

Ernst Ott erzählt mit einem Augenzwinkern die Geschichten der Götter und deutet sie für uns. Besonders spannend sind die Kapitel, in denen er auf die bekannten Zuordnungen von Göttern zu Planeten verzichtet und weniger bekannte Mythen erklärt.

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Meine ausführliche Rezension kann auf den Seiten des digitalen Meridian kostenlos gelesen werden. Seit Anfang 2015 kann man die Meridian-Jahrgänge von 2004 bis heute als einzelne Artikel oder als komplettes Heft herunterladen. Die Artikel liegen im pdf-Format vor, der Preis ist moderat. Rezensionen und ausgewählte Texte sind kostenlos.

Eine weitere Neuentdeckung möchte ich hier auch noch vorstellen: Das große Buch der Mythologie, von C. Scott Littleton herausgegeben und schon 2003 erschienen. Ein wunderschöner Bildband, in dem mehr als 100 Seiten der griechischen Mythologie gewidmet sind. Der Rest bietet Einblicke in die alte Welt der Babylonier, der Ägypter, der Kelten und Germanen. Dazu kommen drei große Kapitel über die außereuropäischen Kulturen, Asien, Nord- und Südamerika und Afrika.

Wer die Mythen der Welt vergleichen oder Entwicklungslinien studieren möchte, findet hier einen reich bebilderten Einstieg ins Thema.