Über Beziehungen und Saturn-Pluto

Dieser Text ist von Katharina Winkels, die ich im Februar zu einem Aufstellungs-Seminar nach Bochum eingeladen habe. Zu diesem Seminar können Sie sich als Stellvertreter*in anmelden oder ein eigenes Anliegen aufstellen.

Warum sind Beziehungen gerade jetzt so wichtig? Geht es jetzt nicht um die „großen“ Probleme auf dieser Welt? Wenn unsere Beziehungen zu den wichtigen Menschen in unserem Leben – Partner, Eltern, Kinder, Geschwister – nicht gut laufen, verlieren wir viel von unserer Lebensenergie.

Auch und gerade dann, wenn wir uns das nicht immer eingestehen. Besonders aus den frühen Verletzungen in unseren Beziehungen zu den Eltern resultieren Einschränkungen unseres Ur-Vertrauens und unserer Lebenskraft.

Nicht nur die großen Dramen wie Scheidung, Gewalt, Tod eines Elternteils oder sexueller Missbrauch hinterlassen Traumata. Auch Trennungen von den Eltern, sei es im Krankenhaus oder in der Kinderkrippe, oder das „Nicht-beantwortet-werden“ (schreien lassen, „Jedes Kind kann schlafen lernen“, etc) führen dazu, dass Teile von uns aufgeben und sich zurückziehen, dass unsere Lebenenergie uns nicht mehr vollständig zur Verfügung steht.

Um später im Leben wieder in unsere ganze Kraft und Handlungsfähigkeit zu kommen, lohnt es sich, alle Beziehungen, in denen wir verletzt worden sind – oder in denen wir selbst verletzt haben – nachzuerleben, um diese „eingefrorene“, feststeckende Lebensenergie wieder zu unserer Verfügung zu haben.

Neben der Herkunftsfamilie sind das vor allem unsere Partner und Ex-Partner, manchmal aber auch andere intensive Beziehungen, die „schwierig“sind, oder unschön zuende gegangen.

Wir wollen in diesem Seminar versuchen, einen Raum zu öffnen, in dem die die Liebe und der Bindungswunsch wieder in Fluss kommen können. Auch damit wir die schwierigen Zeiten des Wandels, die uns jetzt bevorstehen, besser bewältigen können.