Zum neuen Jahr 2022

Mit dem neuen Jahr 2022 verknüpfen sich viele Hoffnungen. Letzten Expertenmeinungen zufolge könnte sich mit der Omikron-Varinate des Virus die Pandemie in eine Endemie verwandeln. Da nahezu alle Menschen, die ich kenne, inzwischen sehr pandemüde sind, wäre das mehr als wünschenswert.

Nun ist das neue Jahr heute am ersten Tag noch ganz jung und unberührt und so darf es erlaubt sein, gute Wünsche ans Universum zu schicken. Und davon zu träumen, dass Pluto (und Venus) im Steinbock uns Stabilität und Festigkeit schenken, so wie sie sich an den Bergen der Vulkaninsel Gomera zeigt, die seit tausenden von Jahren unveränderlich in der Landschaft herumstehen.

Gleichzeitig soll Jupiter in Fische unser Herz so weit werden lassen wie den Ozean. Und Uranus im Stier möge bitte gemeinsam mit Saturn im Wassermann den Himmel für uns öffnen und das Gefühl von innerer Freiheit wachsen lassen.

Die Dichter können all diese guten Wünsche in noch schönere Worte fassen, also lassen wir noch einmal Wilhelm Busch zu Wort kommen.

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.